Nano-SIM zuschneiden

Nano-SIM-Karten kann man auch selber herstellen, um sie im iPhone 5 und iPad mini zu verwenden. Denn zum Glück unterscheiden sich die Nano-Karten nur durch ihre kleineren Ausmaße von denbisherigen SIM-Karten.

Deshalb kann man, mit etwas Geschick, eine Micro- oder Standard-SIM zu einer Nano-SIM zuschneiden: Entweder, indem man eine Schnittschablone als PDF heruntelädt und ausdruckt – oder mit einer speziellen Nano-SIM Stanze.


Nano-SIM mit einer Schere zuschneiden

Nano-SIM zuschneiden Schere

Wer geschickt ist und seinem eigenen Fingerspitzengefühl vertraut, kann der großen SIM-Karte – natürlich auf eigenes Risiko – auch ganz klassisch mit einer Schere zu Leibe rücken und sie auf Nano-SIM Größe zurechtstutzen.

Wir empfehlen dazu eine scharfe, solide Küchenschere, um unsaubere, schroffe Kanten, schräge Ecken oder sonstige Beschädigungen zu vermeiden. (Weitere Hinweise siehe unten).

So schneiden Sie eine Nano-SIM mit Schere zu

  • Schnittschablone als PDF downloaden und ausdrucken
  • Schablone auf der SIM-Karte fixieren (Hinweise der Anleitung beachten)
  • Plastikrand wie angegeben abschneiden
  • Weitere Details erläutert das sehr ausführlich Video von germer.de

Nano-SIM mit spezieller Stanze ("Cutter") zuschneiden

Nano-SIM-Stanzen sind der einfachste & sicherste Weg, um eine normale SIM-Karte oder Micro-SIM-Karte auf die Größe einer Nano-SIM zu verkleinern. Man legt die vorhandene SIM-Karte lediglich in den Cutter hinein und drückt den Hebel herunter – wie bei einem Locher. Die Stanze schneidet Länge und Breite der SIM-Karte auf Nano-SIM-Format zu. Wie es genau geht? Jetzt informieren.

Mit einer Nano-SIM-Stanze (auch Nano-SIM-Cutter genannt) können Sie eine normale SIM-Karte oder eine Micro-SIM-Karte zu einer selbstgemachten Nano-SIM stanzen. Die Funktionsweise der Nano-SIM-Stanzen ist ähnlich wie bei einem Locher.

Nano-SIM-Karten werden zurzeit ausschließlich für das iPhone 5 sowie für das bald erscheinende iPad mini benötigt. Im Video von netzwelt.de sieht man, wie es geht.

Nano-SIM-Stanzen im Vergleich

Die Auswahl an Cuttern, um größere SIM-Karten auf das Nano-SIM Format zu stutzen, ist zwar nicht riesig. Aber es gibt dennoch mehrere Angebote. Damit man leichter herausfindet, welche Stanze die beste für den eigenen Zweck ist, folgt hier ein schneller Vergleich im Überblick.

Nano-SIM Cutter LuvTab yuba skque
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Für welches vorhandene Format?

Micro-SIM

Mini-SIM Mini-SIM
Besonderheit Aus Edelstahl

2 SIM-Adapter

Nano > Micro / Mini

1 SIM-Adapter

Nano > Mini

Kundenbewertung - 4,2 von 5 1,0 von 5
Preis (ca.) 19 € 7 € 5 €
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So funktionieren Nano-SIM-Stanzen genau

Man legt eine SIM-Karte bzw. Micro-SIM-Karte einfach in den Einschub des Nano-SIM Cutters und drückt dessen Hebel nach unten durch. Der überschüssige Plastikrand der SIM-Karte wird dabei abgetrennt, bleibt in der Stanze hängen – und die frisch zugeschnittene Nano-SIM-Karte fällt heraus. Dadurch ist die gestanzte Karte in Breite und Länge für einen Nano-SIM-Slot geeignet, wie ihn z.B. das neue iPhone 5 oder in Kürze das iPad mini hat.

Die Funktionsweise der Nano-SIM-Cutter gleicht damit im Prinzip derjenigen von Micro-SIM-Stanzen.

 

Wichtig: Welches SIM-Karten-Format möchten Sie zuschneiden?

Je nach dem, ob Sie eine SIM-Karte oder eine Micro-SIM-Karte (oder beides) zur Nano-SIM stanzen wollen, eignen sich unterschiedliche Cutter. Manche können nur SIM-Karten, manche nur Micro-SIM-Karten zu Nano-SIMs stanzen. Es gibt aber auch Modelle, die beide Kartenformate zu Nano-SIM-Karten ausstanzen. Welche Stanze für welche Formate geeignet sind, haben wir in der Übersicht nach Herstellerangaben aufgeführt.    

Nano-SIM-Karte zuschneiden und später wieder in einem anderen SIM-Slot nutzen

Wer seine SIM-Karte auf das Format einer Nano-SIM zuschneiden möchte, die passend zugeschnittene Karte aber später wieder in Handys und Tablets mit anderen (größeren) SIM-Slots nutzen möchte, benötigt dazu lediglich einen Nano-SIM-Adapter.

Allround Nano-SIM-Cutter

SIM stanzen: viele Formate

Auf dem englisch-sprachigen Markt gibt es bereits neue Allround-Stanzen, die je nach Bedarf folgende Formate zuschneiden:

  • von SIM auf Nano-SIM 
  • von Micro-SIM auf Nano-SIM
  • von SIM auf Micro-SIM

Mit der Allround Nano-SIM-Stanze eine Micro-SIM ausstanzen

Praktischerweise kann man mit einer solchen Allround Nano-SIM-Stanze – die vermutlich auch bald in Deutschland auf den Markt kommt – auch normale SIM-Karten auf das Format von Micro-SIM-Karten zurechtschneiden. Das ist z.B. dann vorteilhaft, wenn Sie bislang ein Handy mit Micro-SIM-Slot genutzt haben – z.B. ein iPhone 4S – und dieses an Freunde oder Verwandte weitergeben, weil Sie selbst auf ein iPhone 5, das iPad mini oder ein anderes Handy bzw. Tablet mit Nano-SIM-Slot umsteigen. Falls Ihre Bekannten oder Verwandten bislang noch eine normale SIM-Karte nutzen, können Sie diese SIM-Karte ebenfalls direkt auf das passende SIM-Karten-Format für das neue Smartphone zurechtschneiden. So können Sie mit demselben Cutter je nach Bedarf Micro- oder Nano-SIM-Karten stanzen.


Die geringere Höhe ("Dicke") der Nano-SIM: Ein Problem?

Die Nano-SIM-Karte (0,67 mm dick) ist minimal dünner als die beiden gleich dicken Standard-SIM-Karten und Micro-SIM-Karten (je 0,76 mm). Es gibt zwar bei der Nano-SIM-Karten-Herstellung eine gewisse Toleranz, sodass die neuen Nano-Karten zwischen 0,60 mm und 0,70 mm dick sein können. Die bisherigen Micro- und Standard-SIM-Karten haben allerdings eine Kartendicke von 0,76 mm, die also ca. 10% über dem oberen Toleranzwert liegt – trotzdem liegt die Abweichung nur zwischen 0,06 mm bis 0,16 mm.

 

Es hat sich inzwischen herausgestellt, dass Nano-SIM-Slots auch die minimal "dickeren", zugeschnittenen Nano-SIM-Karten akzeptieren – allerdings muss man bedenken, dass die Nano-SIM-Slots produktionsbedingt jedesmal minimal unterschiedlich ausfallen können. Es ist daher nicht garantiert, dass eine selbst zugeschnittene Nano-SIM für einen Nano-SIM-Slot dünn genug ist. Aber die positiven Erfahrungen beim Zuschneiden sind ein gutes Argument. Und sollte eine SIM doch mal etwas zu dick sein, gibt es auch dafür eine Lösung.

 

Wenn nötig, lässt sich auch die Kartendicke zuschneiden
Während sich die Karte in der Breite und in der Länge von Nano-SIM-Karten mit einem Cutter recht einfach zuschneiden lassen, kann man die Kartenstärke auch gut von Hand korrigieren. Dazu kann man die Unterseite einer Nano SIM-Karte nämlich einfach z.B. mit Schmirgelpapier abschleifen oder mit einer Glasfeile dünner machen, um die Kartendicke anzupassen.

Auf keinen Fall sollte man dabei natürlich auf der Seite feilen, auf der die Chip-Kontakte liegen.

Ebenfalls wichtig: Auf der Nano-SIM Rückseite steht in der Regel die SIM-Karten Nummer. Bevor man die Rückseite abfeilt, sollte man sich diese Nummer für eventuelle spätere Nachfragen notieren (sie steht aber meist auch auf dem Brief, den man zusammen mit der Nano SIM-Karte erhalten hat bzw. auf dem die Nano-SIM Karte aufgeklebt war).

 

Beschädigungen mit zugeschnittener Nano-SIM vermeiden

Beim Einführen einer selbst zugeschnittenen Nano-SIM-Karte in ein Smartphone oder Tablet mit Nano-SIM-Slot (z.B. das iPhone 5 oder das iPad mini) sollte man trotz der vielen guten Erfahrungen sehr vorsichtig sein. Vor allem sollte man die Garantiebestimmungen des Endgerätes (möglicherweise auch die des Mobilfunkanbieters) genau beachten und unbedingt vorab prüfen, ob die zugeschnittene Nano-SIM-Karte passend in den Nano-SIM-Slot eingeschoben werden kann – damit man Beschädigungen vermeidet.

Zusätzlich gilt wie immer auch, dass man die allgemeine Sorgfalt beim Zuschneiden walten lassen sollte, damit man den Nano-SIM-Chip nicht beschädigt, damit man beim Zuschnitt glatte Kanten sicherstellt, scharfe Ecken vermeidet, die richtigen Maße erreicht etc. Wer sich aber nicht besonders ungeschickt anstellt, dürfte in der Regel keinerlei Probleme haben.

 

Nano-SIM-Karte zuschneiden und später wieder in einem anderen SIM-Slot nutzen

Wer seine Nano-SIM-Karte selber passend zurechtschneidet oder eine reguläre Nano-SIM-Karte erhält, kann diese übrigens auch wieder in Handys und Tablets mit anderen (größeren) SIM-Slots nutzen, also in Micro-SIM-Slots oder normalen SIM-Slots. Dafür gibt es spezielle Nano-SIM-Adapter.

 

Nano-SIM-Karte zuschneiden lassen 

Wer seine Nano-SIM zuschneiden lassen möchte, findet in Innenstädten häufig Angebote bei Handyzubehör-Geschäften. Wir haben mehrfach das Angebot gesehen, dass dieser Service für 1 € oder 2 € angeboten wird. Man kann aber auch einfach im nächsten Shop seines Moblfunkabieters fragen. Dort bieten die Mitarbeiter aber häufig lieber an, die SIM-Karte nicht zu schneiden, sondern gegen eine komplett neue Nano-SIM zu tauschen, und dieser Service ist wiederum oft kostenpflichtig.


Sicherheitshinweise: Nano-SIM per Schere zuschneiden

Wer seine bisherige Micro- oder Standard-SIM-Karte mit einer Schere oder Feile zur Nano-SIM-Karte zuschneiden möchte, für den gibt es im Web leider nur unauthorisierte Nano-SIM-Schnittvorlagen. Diese Vorlagen sind ähnlich den Schablonen, mit denen man schon jetzt eine SIM-Karte zuschneiden kann. Allerdings bieten diese Nano-SIM-Vorlagen keine Garantie, da sie nicht im Handel erhältlich sind, sondern heruntergeladen und eigenhändig ausgedruckt werden müssen. Daher ist die richtige Größe der Vorlage nicht gewährleistet. Sobald es industriell gefertigte Schnittvorlagen gibt, die sich zuverlässig auf größere SIM-Karten aufkleben oder anderweitig fixieren lassen, um ein exaktes Zuschneiden zu ermöglichen, werden wir hier bevorzugt darauf verlinken. Bis dahin ist es aus unserer Sicht nicht empfehlenswert, mit einer Schere eine Nano-SIM zuzuschneiden.